


Es gibt sie - Situationen, in der unsere Kamera mehr sieht, als unsere Augen: Bei langen Belichtungszeiten werden Lichter zu Streifen, Fassaden zu Lichtflächen und Lichterketten zu Mustern.
Wenn wir nun beginnen, diese Effekte durch bewusstes Bewegen der Kamera und ungewöhnliche Perspektiven zu verstärken, können wir eingeschliffene Darstellungs- und Sehgewohnheiten hinter uns lassen und zu neuen Bildern aufbrechen. Architektur und Landschaft werden sich von ganz neuen Seiten zeigen!
Unser Ziel: dem Impuls folgen und ihn weiter entwickeln. Die konkrete Umsetzung wird sich dabei nicht in dem Schwenken von Kamera und Taschenlampe erschöpfen, sondern Teil eines Arbeitsprozesses sein, Ergebnis konzeptioneller Überlegungen und vielleicht Antwort geben auf der Suche nach einem individuellen fotografischen Ausdruck.
In einem kurzen einführenden Vortrag zeigt Workshop-Leiter Jürgen Wassmuth Techniken und Vorgehensweise. Dann geht's in die Praxis. Die ersten neu entstandenen Bilder können zwischendurch am Laptop besprochen werden.
Fotografieren werden wir bis in die Abendstunden - schließlich können wir die Dämmerung für weitere zusätzliche fotografische Aspekte nutzen.
Die Landeshauptstadt München, Ihre Architektur und Landschaft wird unsere Spielwiese sein.
Unser Referent: Jürgen Wassmuth. Seit Mai 2010 neu im Team. Der Mann mit dem intensiven Blick. Der Mann mit dem Blick für besondere Situationen, für neue Sichtweisen und experimentelles, künstlerisches Vorgehen.
Im Lauf des Kurses wird Jürgen Wassmuth die Bilder seiner Projekte „Metropolis“ und „Zeitgestalt“ vorstellen.
Ihre Kenntnisse: Fortgeschrittene Kenntnisse fotografischer Grundlagen sind wünschenswert.
Ihre Ausrüstung: Digital-Kamera (Spiegelreflex), Graufilter 16- und/oder 8-fach, eventuell Laptop.
Bildbeispiele: Jürgen Wassmuth
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