


Die Bilder aus unseren Vorjahreskursen sprechen Bände: Ende September, wenn feine Nebelschwaden durch die Wälder streifen oder die tiefer stehende Sonne Wald und Bäume in zartes, warmes Licht taucht, kann man das Geheimnisvolle fotografisch wahrscheinlich am besten einfangen.
Einen besonderen Fokus werden wir in diesem Kurs auf die Pilze legen. Schon in Form und Farbe erscheinen sie in den ungewöhnlichsten und aberwitzigsten Ausprägungen und selbst rein biologisch gesehen bilden sie - neben Pflanzen und Tieren - ein eigenes Reich.
Fotografisch wollen wir die pflanzlichen Wunder der Natur dieses Mal von der künstlerischen Seite her ablichten. Durch lange Belichtungszeiten und bewusstes Einbeziehen des Hintergrunds, Zoomen oder einfach durch ungewöhnliche Perspektiven, Bildausschnitte und den gezielten Einsatz von Tiefenschärfe werden wir versuchen unsere Bilder auf kreative Weise zu gestalten. Wer könnte uns hier besser zur Seite stehen als die GDT-Fotografin Marion Hogl, die mit zahlreichen ihrer Pflanzenbilder bereits Preise* gewann?
Doch damit nicht genug: Zwei Stunden lang wird Pilzspezialist Peter Karasch uns zu den schönsten und pflanzlich ergiebigsten Stellen führen und unsere fotografische Sichtweise durch sein botanisches Wissen erweitern.
Ausrüstung: Sie können mit jeder Ausrüstung am Kurs teilnehmen. Viele Bildideen lassen sich jedoch nur mit einer Spiegelreflex-Kamera, Stativ und Graufilter (ND 8) umsetzen. Idealerweise gehört auch ein Winkelsucher zur Ausrüstung, da wir viel in Bodennähe fotografieren werden.
Achtung: Dieser Workshop findet auch bei leidlichem Wetter statt - gerade "unwirtliche" Witterungsverhältnisse verleihen den Bildern ihren gewissen Zauber.
Unsere Referentin: Die Münchner GDT-Fotografin Marion Hogl. Marion Hogls Bilder waren beim GDT-Wettbewerb Deutscher Naturfotografen in den letzten Jahren mehrfach unter den ersten Plätzen - mit Sicherheit eine talentierte, vielversprechende Nachwuchsfotografin.
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